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SAP Retail Architektur

Legacy verstehen, Schritt für Schritt aufbrechen.

Moderne SAP-Architektur ist schwer. Es kommen laufend neue Tools, während man gleichzeitig noch teilweise in gewachsenen Legacy-Systemlandschaften steckt. Genau hier setze ich an: Ich verstehe diese Legacy-Landschaften Stück für Stück und breche sie dann schrittweise auf. Durch die neuen Microservices von SAP ist das heute wunderbar möglich.

SAP_ARCH Henning Sanders auf der DSAG-Bühne zur SAP-Architektur
Henning · DSAG
Case Study

Vom Legacy-ERP zur Cloud-Architektur.

Der Kunde, ein führender Sportretailer, kam aus einem stark angepassten ERP-System, das über Jahre hinweg sämtliche Geschäftslogik abbildete. Die hohe Customizing-Rate machte Updates praktisch unmöglich, und viel Wissen existierte nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter.

Die strategische Entscheidung: ein vollständiger Wechsel auf SAP, mit den neuesten Produkten im Backend und Frontend. Um die Einführung von Order Management Foundation, OMSA, Integration Suite und S/4HANA strukturiert und ohne große Komplikationen umzusetzen, haben wir zuerst das neue Frontend an die alte Backend-Welt angebunden und diese dann Schritt für Schritt durch die neue ersetzt. Das Ergebnis: ein angenehmer, gut beherrschbarer Übergang.

Gleichzeitig wurde Logik konsequent aus dem ERP herausgelöst und in die Cloud-Systeme verlagert, für ein schlankes, wartbares Clean-Core-Setup. Heute dienen sowohl die Herangehensweise als auch die Architektur als SAP-Referenz, vorgestellt auf der DSAG-Jahrestagung und der ESUG Onsite.

Fig. 01 · Order-to-Cash Referenzarchitektur Produktiv im Einsatz
Sourcing Sourcing Activation Emails Auftragsbezogene E-Mails Updates zu Kundenaufträgen To-Dos für Customer Service Statusupdates Aufträge Autorisierung Payment Captures oder Refunds Versandverfolgung und Retourenregistrierung Aufträge + Statusaustausch SAP OMSA SAP Emarsys SAP CDP SAP Service Cloud SAP OMF Webshops / Apps / Marketplaces Payment Service Provider ParcelLab Legacy ERP SAP S/4 Dropshipper SAP-System (grau) Non-SAP-System (gelb)
Order-Lifecycle · durchswipen
SAP-System Non-SAP
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Auftragserfassung

Auth Auftrag Sourcing Kanal Web · App · Markt PSP OMSA SAP OMF

Bestellungen können aus jedem Kanal kommen, Webshop, App oder Marktplatz. Das Sourcing läuft über OMSA, die Zahlungsautorisierung direkt vom Kanal zum PSP. Nach Abschluss übergibt der Kanal den Auftrag ans OMF, fehlt das Sourcing, übernimmt es das OMF.

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Kundenkommunikation

Mails Profil neuer Verkaufskanal ohne eigene Schnittstellen SAP OMF Emarsys Auftragsbestätigung SAP CDP Kundenprofil

Vom OMF aus werden alle CX-Komponenten zentral angesteuert: auftragsbezogene Mails wie die Bestätigung über Emarsys, Profil-Updates in die CDP. So gibt es nur eine Stelle, an der ein Update passiert, und neue Verkaufskanäle müssen keine eigenen Schnittstellen zu diesen Systemen mehr bauen, sondern docken nur ans OMF an.

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Orchestrierung

Regeln SAP OMF Legacy ERP SAP S/4 HANA Drop- shipper

Das OMF entscheidet regelbasiert, an welches ERP ein Auftrag orchestriert wird. Das macht das Setup extrem flexibel: ERP-Systeme lassen sich austauschen oder ergänzen, ohne die umliegenden Prozesse anzufassen.

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Statusupdates

ERP Lifecycle PSP Payment-Status ParcelLab Versand-Status SAP OMF Gesamtsicht Emarsys Kunden-Mails SAP CDP Push Service Cloud bei Fehlern

Alle Lifecycle-Updates laufen im OMF zusammen: Versand-Status von ParcelLab, Payment-Status vom PSP, weitere Events aus den ERP-Systemen. Das OMF ist damit die zentrale Stelle für den Gesamtüberblick. Kundenbenachrichtigungen laufen über Emarsys, Updates fließen in die CDP, und Fehler landen als Ticket in der Service Cloud.

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Versand & Retouren

Tracking Retoure Refund ParcelLab Tracking · Retoure SAP OMF ERP Retourenauftrag PSP Refund

Über ParcelLab werden Outbound-Lieferungen getrackt und Retouren angemeldet. Das OMF legt den Retourenauftrag im passenden ERP an, und spricht nach der Gutschrift wieder den PSP an, um die Rückzahlung auszulösen.

Produktiv im Einsatz bei einem führenden Sportretailer, von SAP als Referenz vorgestellt (DSAG-Jahrestagung & ESUG Onsite). 👆 Pfeile anklicken für Details
Vorteile der Architektur
FIELD_02 Henning Sanders präsentiert die Architektur
01

Clean Core: Logik raus aus dem ERP

Viel Geschäftslogik wird aus dem ERP herausgelöst und in die Cloud-Systeme verlagert. Das ERP bleibt schlank und damit deutlich wartbarer sowie release- und upgradefähig.

02

Neue Frontend-Kanäle in Minuten

Neue Webshops, Apps oder Marktplätze müssen nur an das OMF angebunden werden, von dort werden alle Folgelogiken zentral gesteuert. Das macht das Anbinden neuer Kanäle sehr einfach.

03

ERP-Systeme austauschbar

Da das OMF die zentrale Logik hält, lassen sich ERP-Systeme austauschen, ohne die Orchestrierung anzufassen. Neue Dropshipper oder ein neues ERP sind so schnell angebunden.

04

Gesamtübersicht des Auftrags im SAP OMF

Im Order-to-Refund-Prozess werden viele Systeme angesprochen, teils ohne eigenen Zugriff, etwa das ERP eines Dropshippers. Den Gesamtüberblick über einen Auftrag zu behalten, ist dadurch schwierig, aber entscheidend: für die Unterstützung bei Kundenrückfragen und eine konsistente CX-Journey. Das OMF dient als zentrale Sammelstelle aller Updates, aus ERP-Systemen, Versanddienstleistern und Payment Service Providern, und macht den vollständigen Auftragsstatus an einer einzigen Stelle sichtbar.

Steckst du in einer Legacy-Landschaft fest?

Lass uns über deinen Weg in die Cloud sprechen.